Wenn aus Einsamkeit Freude wird
Längst zählen Kirchen nicht mehr nur als Begegnungsstätte bei Gottesdiensten der verschiedensten Arten. Eine Öffnung für andere Anlässe wird immer unumgänglicher. Die reformierte Kirche Schwanden hat das mit dem Referat der individualpsychologischen Beraterin und Theologin Beatrix-Adelheid Böni und dem Thema «Getrost und mutig vorwärtsgehen – auch in herausfordernden Zeiten» einmal mehr geschafft.
Längst zählen Kirchen nicht mehr nur als Begegnungsstätte bei Gottesdiensten der verschiedensten Arten. Eine Öffnung für andere Anlässe wird immer unumgänglicher. Die reformierte Kirche Schwanden hat das mit dem Referat der individualpsychologischen Beraterin und Theologin Beatrix-Adelheid Böni und dem Thema «Getrost und mutig vorwärtsgehen – auch in herausfordernden Zeiten» einmal mehr geschafft.
Willi Baumgartner
«Einsamkeit und Alleinsein ist sind zwei verschiedene Paar Schuhe und müssen getrennt voneinander betrachtet werden. Vor allem aber ist es keine Schande», so die Referentin einleitend. Und dann sprudelt es aus ihr heraus. Frisch von der Leber weg und aus dem Leben, humorvoll, mit viel positiver Ausstrahlung und der Erkenntnis aus 45 Jahren, welche Beatrix Böni bereits unterwegs ist. Obwohl das Thema im Kern eigentlich ein schweres ist, verstand sie es ausgezeichnet, neben den Gründen für eine Einsamkeit das Positive zu vermitteln, den Lebensmut neu zu wecken, Tipps und Anregungen weiter zu geben. Getreu dem Motto: «Getrost und mutig vorwärtsgehen» und zuversichtlich und entschlossen den nächsten Schritt tun.
Sich zurückziehen ist keine Lösung
Einsamkeit oder Alleinsein zeigt sich in verschiedenen Spannungsfeldern - die Lebensenergie wird weniger, die Produktivität nimmt ab oder der Beziehungsradius wird kleiner. Als Person ist man(n) für andere plötzlich nicht mehr interessant. Nicht selten gerät der Mensch dadurch in die Rückzugs-spirale und ins schmerzliche Alleinsein.
Dabei soll das Leben bejaht und gefeiert werden, mit einem freundschaftlichen Umgang und Vertrauen mit und in sich selber. Grenzen sollen gewürdigt, das Miteinander in gelöster Weise gepflegt werden. Die eigenen Ressourcen nutzen und im Austausch mit sich und den andern sein und bleiben, sind entscheidende Stützen um dem entgegenzuwirken. Dabei haben Humor und Heiterkeit eine wichtige Funktion inne. Das ist Lebensaufgabe, Arbeit und Kunst zugleich.
Sich aber zurückziehen und am Ende noch an Einsamkeit erkranken, ist keine Lösung.
Sich zurückziehen ist keine Lösung
Einsamkeit oder Alleinsein zeigt sich in verschiedenen Spannungsfeldern - die Lebensenergie wird weniger, die Produktivität nimmt ab oder der Beziehungsradius wird kleiner. Als Person ist man(n) für andere plötzlich nicht mehr interessant. Nicht selten gerät der Mensch dadurch in die Rückzugs-spirale und ins schmerzliche Alleinsein.
Dabei soll das Leben bejaht und gefeiert werden, mit einem freundschaftlichen Umgang und Vertrauen mit und in sich selber. Grenzen sollen gewürdigt, das Miteinander in gelöster Weise gepflegt werden. Die eigenen Ressourcen nutzen und im Austausch mit sich und den andern sein und bleiben, sind entscheidende Stützen um dem entgegenzuwirken. Dabei haben Humor und Heiterkeit eine wichtige Funktion inne. Das ist Lebensaufgabe, Arbeit und Kunst zugleich.
Sich aber zurückziehen und am Ende noch an Einsamkeit erkranken, ist keine Lösung.
